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Jahresbericht

Der Jahresbericht der Bayerischen Krebsgesellschaft

entscheidende gesundheitspolitische Impulse, die unsere Arbeit maßgeblich beeinflussen werden, gab es 2017 sowohl auf Bundes- als auch Landesebene. Wer glaubte, dass der 2008 entwickelte Nationale Krebsplan (NKP) mit seinen einzelnen Handlungsfeldern der Vergangenheit angehört, wurde Ende Mai 2017 in Berlin auf der 2. Nationalen Krebskonferenz eines Besseren belehrt. Vertreter aus Wissenschaft, Gesundheitspolitik, den Bundesländern, Sozialversicherungsverbände und der Selbsthilfe diskutierten die bis dato vorliegenden Ergebnisse des NKP. Vor allem Ziel 9 (Handlungsfeld 2) und der damit verbundenen Forderung einer flächendeckenden Versorgung mit Krebsberatungsstellen kam eine besondere Bedeutung zu. Aktuell wird eine vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Auftrag gegebene psychoonkologische Bestandserhebung durchgeführt, um Aussagen sowohl zur derzeitigen als auch zur zukünftigen Versorgung und Finanzierung von Krebsberatungsstellen in Deutschland zu treffen, die ebenso für uns als Landeskrebsgesellschaft richtungsweisend sein werden. Erste Ergebnisse erwarten wir im Herbst 2018. Parallel hierzu erarbeitet eine Arbeitsgemeinschaft Kriterien und Qualitätsstandards für Krebsberatungsstellen. An diesen Prozessen beteiligen wir uns aktiv.

Am 1. April 2017 trat das Bayerische Krebsregistergesetz in Kraft, an dessen Umsetzung wir durch fachliche Stellungnahmen mitgewirkt haben. Die Bayerische Krebsgesellschaft wird im Registerbeirat vertreten sein. Ferner ist es uns gelungen, für unsere Krebsberatungsstellen in Ingolstadt und Kempten nach Auslaufen des DKH-Förderprogramms amublante Krebsberatungsstellen eine anteilige Projektfinanzierung durch den Freistaat Bayern und die Regierungsbezirke Oberbayern und Schwaben für die Jahre 2017 bis 2019 zu erreichen. Damit sind beide Krebsberatungsstellen vorerst nicht mehr unmittelbar in ihrer Existenz bedroht und die Versorgung kann im bisherigen Rahmen weiter aufrechterhalten werden.

Intern nahmen uns die Vorbereitungen für die Umsetzung der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) zum 25. Mai 2018 sehr in Anspruch. Gemeinsam mit unserem Datenschutzbeauftragten wurden alle internen und externen Prozesse überprüft und auf die neuen Anforderungen aus der EU-DSGVO angepasst sowie die notwendige Dokumentation dazu erstellt. Gleichzeitig modernisierten wir unsere EDV, zogen mit unserem Server in ein Rechenzentrum in München und haben dort alle Einrichtungen angebunden. Wir versprechen uns hiervon eine noch höhere Datensicherheit, geringere Wartungskosten und einen sicheren Datenaustausch unter den Standorten. Im Hinblick auf eine mögliche Zertifizierung sind wir mit unseren Verwaltungskräfte dabei, ein Schulungsprogramm zu entwickeln. Ein erster Verwaltungsfachtag fand dieses Jahr statt.

Ein weiteres großes Projekt, mit dem wir 2017 begannen und das wir 2018 fertigstellten, ist die Aktualisierung unserer Homepage: Seit Februar 2018 sind wir in neuem Design auch für Tablets und Smartphones einfach zu lesen. Wir gehen mit der Zeit.

Den gesamten aktuellen Jahresbericht können Sie hier als PDF-Datei abrufen und kostenlos online bestellen.

Weitere Dokumente des Vereins zum Download finden Sie hier.

Jahresberichte der Vorjahre: