Im Vergleich zu bundesweiten Orden wie dem Bundesverdienstkreuz ist der „Weiße Engel" regional begrenzt, aber innerhalb Bayerns besitzt er einen hohen ideellen Wert und zeigt große gesellschaftliche Anerkennung.
Tina Kastner wurde in diesem festlichen Rahmen für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet. Als Leiterin der Selbsthilfegruppe Regnitz-Engel der Bayerischen Krebsgesellschaft, die sie 2019 gegründet hat, setzt sie sich seit Jahren für Brustkrebspatienten ein.
Kastner betont immer wieder, dass es ihr sehr wichtig ist, dass sich die Selbsthilfegruppe nicht der Krankheit, sondern der Gesundheit und der Lebensfreude widmet. Das Herzstück sind die monatlichen Gruppenstunden. Hier ist Raum zum Reden über Sorgen und Nöte in dieser schweren Zeit, zum Informationsaustausch, aber auch zum Weinen und vor allem zum Lachen. Kastner führt mit einem wechselnden Programm durch das Jahr. Dieses umfasst zum Beispiel die beliebte Kräuterwanderung sowie Gesundheitstage, Achtsamkeitsstunden, Probestunden wie zum Beispiel Yoga und die festliche Weihnachtsfeier. Sie bildet sich stets weiter und besucht Seminare auch zum Thema Forschung. Somit ist sie immer am Puls der Zeit und kann die Gruppe mit aktuellen Informationen versorgen.
Tina Kastner wurde von zwei Regnitz-Engeln, einer Kollegin aus Coburg und der Leiterin der Beratungsstelle Bamberg, Bettina Precht (r.im Bild), der Bayerischen Krebsgesellschaft begleitet.
Kastner: „Ich liebe unseren Zusammenhalt und bedanke mich bei euch, dass ihr mich heute - und an allen anderen Tage - begleitet. Nur gemeinsam kann man so etwas erreichen!“

