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Pressemeldungen der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.


08. Juli 2016


Keine Angst vor Brustkrebs! - Workshop für Frauen

Früherkennung und Vorsorge von Brustkrebs

München, 08.Juli 2016: Wird Brustkrebs früh entdeckt, bestehen meist gute Heilungschancen. Da viele Frauen Veränderungen ihrer Brust oft zufällig selbst – beim Duschen oder Eincremen – entdecken, können sie durch die systematische und regelmäßige Brust-Selbstuntersuchung zur besseren Früherkennung beitragen. Worauf sie beim Abtasten achten und was sie sonst noch über Vorsorge und Früherkennung wissen sollten, erfahren sie in einem gemeinsamen Workshop der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. und der Brustkrebsexpertin Prof. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München. Der kostenfreie Workshop findet am 13. Juli von 16 bis 18 Uhr in der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V., Nymphenburger Str. 21a in München statt. Anmeldung unter Tel. 089-4140-2420 oder Mail: direktion.frauenklinik@lrz.tum.de

Mehr: Pressemeldung - Früherkennung und Vorsorge von Brustkrebs

Flyer: Workshop Früherkennung und Vorsorge von Brustkrebs

 


30. Juni 2016

Hautkrebsprävention im Kindesalter
Bayerische Krebsgesellschaft e.V. zeichnet Kindertagesstätten der bürgerhilfe ingolstadt KiTa GmbH mit dem "SunPass" für aktiven Sonnenschutz aus

Ingolstadt, 30.06.16: Am 29. Juni zeichnete die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. (BKG) neun Kindertagesstätten der bürgerhilfe ingolstadt KiTa GmbH mit dem "SunPass 2016" aus. Diese Auszeichnung erhalten Kindertageseinrichtungen, die im Rahmen des Projekts "SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder" bereits wirksame Maßnahmen zum Hautschutz umgesetzt haben.

Kinderhaut reagiert empfindlich auf das schädigende UV-Licht der Sonne. Deshalb fördert zu viel Sonne im Kindesalter die Entstehung von Hautkrebs. Dennoch unterschätzen viele Eltern die Gefahr und lassen ihre Kinder ohne ausreichend Sonnenschutz ins Freie. Dann kommt es schnell zu Rötungen und damit zu frühen Hautschäden. Dieser sorglose Umgang mit der Sonne führt in Deutschland jedes Jahr zu einem Anstieg der Hautkrebserkrankungen von 5-7 Prozent, wie die Europäische Hautkrebsstiftung (ESCF) berichtet.

Mehr: Pressemeldung - Hautkrebsprävention im Kindesalter Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

 

 

Hautkrebsprävention im Kindesalter

Foto: Foto (von rechts): Gabriele Brückner (Geschäftsführerin Bayerische Krebsgesellschaft e.V.), Bettina le Maire (pädagogische Leitung bürgerhilfe ingolstadt KiTa GmbH), Dr. med. Georg Womes (Hautarztzentrum Ingolstadt) sowie die Leiterinnen der ausgezeichneten Kindertagesstätten der bürgerhilfe ingolstadt KiTa GmbH



24. Mai 2016


E-Zigaretten keinesfalls harmlos

Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp oder verführen sie sogar mehr Menschen zum Rauchen? Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai klärt die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. über die Wirkung von E-Zigaretten und E-Shishas auf.

München, 24. Mai 2016: Das Rauchen von Zigaretten ist erwiesenermaßen gesundheitsschädlich und kann zu Lungenkrebs führen. Mehr als 90 Prozent der Männer, die an dem Krebsleiden erkranken, sind oder waren Raucher.
Bei Frauen gehen etwa 65 Prozent der Lungentumore auf das Rauchen zurück. Doch wie sieht es mit der Gefährdung durch EZigaretten und E-Shishas aus? Die Datenlage ist hier nicht so eindeutig wie beim konventionellen Tabakkonsum.

Um dennoch etwas Klarheit für den Verbraucher zu schaffen, hat die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg nachgefragt. Die dort ansässige "Stabsstelle Krebsprävention" und das "WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle" werten kontinuierlich die aktuelle Studienlage aus. Dr. Katrin Schaller vom DKFZ fasst den gegenwärtigen Wissensstand so zusammen: "Sicherlich sind E-Zigaretten weniger schädlich als normale Zigaretten, aber harmlos sind sie keinesfalls".

Mehr: Pressemeldung - E-Zigaretten keinesfalls harmlos

 


13. Mai 2016

Vernissage und Ausstellung der Künstlerin Birgit Jung
Ausstellung "INMITTEN"

München, 13. Mai 2016: Wie begegnen wir krebskranken Menschen? Ist ein offener,
unverstellter Blick auf das Leben Betroffener überhaupt möglich? Mit diesen Fragen
beschäftigte sich die Künstlerin Birgit Jung in ihrem aktuellen Werk. Die freischaffende Malerin und Kunsttherapeutin begleitete ein Jahr lang Frauen und Männer während ihrer Krebsbehandlung. Entstanden sind Portraits mit großer Intensität und Lebendigkeit. Eine Auswahl davon zeigt die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. am 19. Mai erstmals in der Ausstellung "INMITTEN" und lädt Interessierte um 19 Uhr zur Vernissage in die Münchner Geschäftsstelle, in der Nymphenburger Straße 21 a ein. Die Ausstellung ist bis zum 13. Januar 2017, von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 - 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung "INMITTEN" ist eine Sammlung von Portraits: Sie zeigt Frauen und
Männer verschiedener Altersgruppen, die an Krebs erkrankt sind oder waren. Sie
wird ergänzt durch Texte der Protagonisten, denn Birgit Jung führte auch Interviews
mit ihnen, um mehr über ihre Gefühle und Gedanken zu erfahren.

Mehr: Pressemeldung - Vernissage und Ausstellung der Künstlerin Birgit Jung

 

 

Vernissage und Ausstellung Inmitten

Foto: Birgit Jung



21. April 2016

Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt vor dem Aus?
Bayerische Krebsgesellschaft e.V. (BKG) kämpft um ihren Erhalt

Ingolstadt, 21. April 2016: Jedes Jahr kommen mehr Ratsuchende in die Psycho-
soziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt und sorgen für einen kontinuierlichen
Anstieg der Beratungszahlen. Dennoch gibt es bis heute keine gesicherte Finan-
zierung der kostenfreien ambulanten Krebsberatung. Zum 31. Dezember läuft die
Anschubfinanzierung durch die Deutsche Krebshilfe e.V. (DKH) aus. Werden bis
dahin keine neuen Fördermodelle gefunden, steht die Beratungsstelle vor dem Aus.

Um eine Schließung zu verhindern, führt die Bayerische Krebsgesellschaft schon
seit Langem Gespräche mit Politikern, Vertretern von Krankenkassen und Renten-
versicherungen sowie potentiellen Sponsoren in Bayern. Darüber hinaus engagiert
sie sich auf Bundesebene mit anderen Organisationen für eine einheitliche Regelung
zur Finanzierung von Krebsberatungsstellen. Neben Ingolstadt sind deutschlandweit
18 weitere Krebsberatungsstellen aus dem Förderschwerpunkt-Programm "Psycho-
soziale Krebsberatung" der DKH von der Schließung bedroht. Bisher zeichnet sich
aber noch keine Lösung zur Weiterführung dieser wichtigen Aufgabe ab. "Die
ambulante Krebsberatung schließt seit Jahren eine Lücke in der onkologischen
Versorgung, aber nach wie vor gibt es keine gesetzliche Regelung zur Finanzierung
dieser wichtigen Aufgabe. Hier besteht Handlungsbedarf", fordert Markus Besseler,
Geschäftsführer der Bayerischen Krebsgesellschaft.

Mehr: Pressemeldung - Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt vor dem Aus?

 

 

Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ingolstadt vor dem Aus

Foto: Bayerische Krebsgesellschaft e.V.
vorne (v. l. n. r.): Christel Schoen, Dr. Marianne Valenti-Schleibinger, Christine Hauck, (Leiterin der Selbsthilfegruppe Ingolstadt 1), Mechthild Witzl (Leiterin der Selbsthilfegruppe Pfaffenhofen)
hinten (v. l. n. r.): Dr. Rupert Roschmann (Klinikum Ingolstadt), Dr. med. Gerald Gebauer (Onkologische Praxis Ingolstadt), Prof. Günter Schlimok (Präsident BKG), Prof. Josef Menzel (Direktor Med. Klinik II, Klinikum Ingolstadt), Ulrike Adlkofer (Leiterin der Krebsberatungsstelle), Markus Besseler (Geschäftsführer BKG), Gerhard Vogl (Leiter Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Ingolstadt), Prof. Andreas Manseck (Direktor Urologische Klinik, Klinikum Ingolstadt)



21. März 2016

Trotz Krebs aktiv im Leben – wie Betroffene ihr Wohlbefinden steigern
Patiententag: Gesundheitsgespräch für Menschen mit Krebs

Tumorzentrum München und Bayerische Krebsgesellschaft e.V. laden ein

München, 21. März 2016: Gute und informative Gespräche beflügeln unser Leben, unser Denken und Handeln.
Sie schaffen Gemeinschaft, schenken Vertrauen und mobilisieren selbst in schwierigen Zeiten und Krisen die
nötige Kraft, um besser mit Problemen, Ängsten und Sorgen fertigzuwerden.

Um die positive Wirkung von Gesprächen geht es auch beim diesjährigen Patiententag zum Thema "Gesund-
heitsgespräche für Menschen mit Krebs" der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. und des Tumorzentrums München
(TZM). Krebspatienten und Angehörige sowie Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am 09. April von 10-13
Uhr im Klinikum rechts der Isar, Ismaninger Straße 22, über verschiedene Wege der Krankheitsbewältigung und
Gesundheitsförderung zu informieren. Werner Buchberger, langjähriger Moderator des BRGesundheitsgesprächs
und ehemaliger Leiter des Ressorts Gesundheit im Bayerischen Rundfunk, moderiert den Patiententag und
vermittelt das Gespräch zwischen Patienten und Experten.

Mehr: Pressemeldung - Patiententag: Gesundheitsgespräch für Menschen mit Krebs

 


15. März 2016

Hautkrebsprävention schon im Kindesalter
Gut geschützt in den Frühling: SunPass zeigt wie's geht

München, 15. März 2016: Ohne ausreichenden Sonnenschutz holt man sich im
Frühjahr beim Aufenthalt im Freien schnell einen Sonnenbrand. Das ist allgemein
bekannt. Dennoch zeigen hochrote Gesichter und verbrannte Oberarme, dass
immer noch viele Menschen die Gefahr durch intensive Sonnenstrahlung unter-
schätzen und den Hautschutz auf die leichte Schulter nehmen. Dieser sorglose
Umgang mit der Sonne ist gefährlich, vor allem für Kinder, weil ihre Haut sehr
viel dünner und empfindlicher ist und noch nicht über eigene Schutzmechanismen
verfügt wie erwachsene Haut. Umso alarmierender ist es, dass laut einer
Umfrage der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF) unter 3400 Familien bereits
jedes fünfte Kind im Kindergartenalter schon mal einen oder mehrere Sonnen-
brände hatte.

Mehr: Pressemeldung - SunPass Hautschutz im Frühling

 

 

SunPass Hautschutz - Bayerische Krebsgesellschaft

Foto: Bayerische Krebsgesellschaft e.V.



08. März 2016

Neue Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
Was sollen Frauen wählen – PAP-Abstrich oder HPV-Test?

München, 08. März 2016: Zum Internationalen Frauentag informiert die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. über die neue Gebärmutterhals-Früherkennung: Ab 2017 erhalten Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren eine persönliche Einladung zur neuen Gebärmutterhals-Früherkennung (Screening). Darin werden sie aufgefordert zu wählen, ob sie einmal im Jahr einen sogenannten PAP-Abstrich vom Gebärmutterhals oder alle fünf Jahre einen Test auf humane Papillomviren (HPV-Test) vornehmen lassen. Das Einladungsschreiben enthält auch Informationen über das Früherkennungsprogramm und die Untersuchungsmethoden. Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. bezweifelt aber, dass diese für Frauen ausreichend sind, um eine gute Entscheidung treffen zu können.

"Frauen müssen in Kürze zwischen PAP-Abstrich und HPV-Test wählen, ohne die Vor- und Nachteile beider Methoden ausreichend zu kennen und ohne die Möglichkeit, ihre Wahl in den nächsten fünf Jahren zu revidieren. Damit werden sie ungewollt Teil eines großangelegten Experiments mit ungewissem Ausgang", kritisiert Professor Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München. "Da es bisher keine wissenschaftlichen Studien gibt, die den HPV-Test als alleinige und sichere Untersuchungsmethode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bestätigen, rate ich allen Frauen bei dieser Entscheidung ihren Frauenarzt einzubeziehen und vorerst beim jährlichen PAP-Abstrich zu bleiben", empfiehlt Marion Kiechle, Expertin für Frauenheilkunde.

Mehr: Pressemeldung - Was sollen Frauen wählen – PAP-Abstrich oder HPV-Test?

 


07. März 2016

18.455-mal Zuhören – Begleiten - Helfen
10 Jahre Psychoonkologischer Dienst der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. am Klinikum Bayreuth

Bayreuth, 07.03.16: Zum 10-jährigen Bestehen informiert der Psychoonkologische Dienst der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. am Klinikum Bayreuth am 08. März über seine Arbeit für Krebspatienten und verweist auf steigende Fallzahlen. Interessierte sind zum "Tag der offenen Tür" (ab 13 Uhr) und zum offiziellen Festakt (15 Uhr),
im Klinikum Bayreuth, Preuschwitzer Str. 101, Ebene -3/ Brustzentrum, herzlich eingeladen.

18.455 Beratungen und psychotherapeutische Hilfen für Krebspatienten führte der Psychoonkologische Dienst (POD)
der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. am Klinikum Bayreuth in den letzten 10 Jahren durch. Seit seiner Eröffnung im
Jahr 2006 verfünffachte sich die Zahl der Leistungen im POD von 1.058 im Jahr 2006 auf 5.389 im Jahr 2015. Im
gleichen Zeitraum stieg auch die Zahl der jährlich betreuten Patienten von 281 auf rund 1.600 Patienten.

Mehr: Pressemeldung - 10 Jahre Psychoonkologischer Dienst am Klinikum Bayreuth

 


04. Februar 2016

Neuer ehrenamtlicher Vorstand nimmt Arbeit auf
Frischer Wind an der Spitze der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.

München, 04. Februar 2016: Am 03. Februar traf sich der neue geschäftsführende Vorstand der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. zu seiner ersten Sitzung in der Münchner Geschäftsstelle. Zum neuen Vorstand gehören Präsident Professor Dr. med. Günter Schlimok, Werner Buchberger (Vizepräsident), Dr. Ludwig Lutz (Generalsekretär) und Petra Keller (Schatzmeisterin).

Vorstand und Beirat wurden im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung im November 2015 für die nächsten 4 Jahre gewählt. Dabei wählten die Mitglieder der Bayerischen Krebsgesellschaft Professor Günter Schlimok, ehemaliger Chefarzt der II. Medizinischen Klinik am Klinikum Augsburg, erneut zum Präsidenten. Günter Schlimok ist Internist, Hämatologe und internistischer Onkologe sowie Facharzt für Transfusionsmedizin. Er engagiert sich bereits seit 2003 ehrenamtlich im Beirat der Bayerischen Krebsgesellschaft und übernahm 2011 die Präsidentschaft von seinem Vorgänger Professor Reiner Hartenstein.


Mehr: Pressemeldung - neuer Vorstand

 

 

neuer Vorstand der Bayerischen Krebsgesellschaft

Foto: Vizepräsident Werner Buchberger (links) und Präsident Professor Günter Schlimok beim ersten Arbeitstreffen in der Bayerischen Krebsgesellschaft



 

Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

Pressereferentin: Cornelia Gilbert, Tel. 089 - 54 88 40 -45, Fax 089 - 54 88 40 -40,

Email: gilbert@bayerische-krebsgesellschaft.de

 


 

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